“Aconitum napellus” – blauer Eisenhut – ist äußerst giftig, bereits kleinste Mengen der Pflanze können Atemlähmung und Herzversagen verursachen. Und diese “schöne Blume”, wie es schon manche Gäste ausdrückten, fängt hier heroben im “Heakar” nun zu blühen an. Der Eisenhut scheint sich recht wohl zu fühlen, fast an jeder Ecke schießen die gefiederten Blätter aus dem Boden.
Andere Pflanzen sind dafür wieder so gut wie verblüht, die allseits beliebten Almrosen zum Beispiel. Auch der Arnika, dessen wundweilende Wirkung berühmt berüchtigt ist, wird seine schönen gelben Köpfe nicht mehr lange tragen. Das streng geschützte Edelweiß, in steilen Felswänden anzutreffen, befindet sich jetzt in voller Blüte und erfreut manch aufmerksames Wandererherz.
Wenn man ein paar geheime Stellen weiß, kann man auch schon Eierschwammerl, Heidelbeeren und Walderdbeeren finden.
Dann gibt es noch eine ganz besondere Pflanze, wirklich nur hier in den Bergen anzutreffen: “Kuhflade alpine” – die stingellose Alpenblume. Ihre Blütezeit erstreckt sich von Anfang Juni bis zur ersten Schneedecke im Herbst. Viele dieser widerstandsfähigen Blumen überwintern allerdings und sind auch schon wieder im Frühjahr zu sehen. Charakteristisch ist der intensive Geruch und die starke Anziehungskraft auf Fliegen.











Marion
Ich habe gestern in einer Fernsehserie was über die giftigen Pflanzen in Deutschland geschaut. Verblüffend finde ich, dass diese Pflanzen, trotz der Giftigkeit einfach so gekauft werden können und nicht gekennzeichnet sind. Für Katzen oder Kinder sicher nicht ganz ungefährlich!
Lg
Marion