Jetzt neigt sich der Almsommer endgültig dem Ende zu. In dieser Woche heißt´s hier von der Aschauhütte heimfahren – owi ins Tål. Und mit dem Ende des Almsommers kommt auch das Ende meiner Alm-Blog-Beiträge. Ende dieser Woche erzähl ich noch einmal vom Almabtrieb, dann wird wohl Schluss sein.
Einerseits freu ich mich nach 4 Monaten endlich nach Hause zu kommen, Familie und Freunde wieder zu sehen. Andererseits zieht sich beim Gedanken, die heißgeliebte Alm nach meinem vorerst wohl letzten Almsommer zu verlassen, mein Herz schmerzhaft zusammen. Um meine geliebten 2 Milchkühe, die schon fast anhänglicher sind als Steiger, werd ich besonders trauern, um den Hund natürlich genauso. Verbrachten wir doch seit Anfang Juni Tag für Tag zusammen, wir waren wirklich ein gutes Team.
Die Hirschbrunft hat sich jetzt pünktlich zum Vollmond eingelaufen. Von allen Seiten kann man Tag und Nacht einen röhren hören. Die Rede war jetzt von den 4-Beinigen Hirschen. Auf die 2-Beinigen brauche ich glaub ich nicht weiter eingehen, die kann man sowieso das ganze Jahr über bestaunen.
Unsere Gäste haben sich auch gewandelt. Wo vorher überwiegend Wanderer vorbeischauten, treten nun zumeist nur mehr „Hirschloser“ (losen = hören) auf. Da gibt es sogar einen eigenen Hirschbrunftloserverein. Nur hab ich den Zweck des Hirschlosn´s noch nicht ganz verstanden, denn die meisten hocken nur den ganzen Abend in der Hütte, trinken ein Bier nach dem anderen und bekommen gar keinen Hirsch zu hören.
- Reim und Glück – leisten mir auf der Alm noch Gesellschaft
- Reim und Glück braucht man auch in der Nacht
- Zwei Damen










[...] ist festzustellen, dass wir nicht zu jenen zählen (über die Sennerin Anna in ihrem neuesten Almblog-Beitrag schreibt) die das Hirschbrunftlosen nur zum zügellosen Biertrinken verwenden. Da wollen wir nicht [...]