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Timo und Steffi Schafhitzel - Weißalm

Die Tiere und ich oder wer will hier eigentlich was von wem?

09. August 2013 | 1 Kommentar » | geschrieben von

Eine der Aufgaben auf der Alm ist ja auch natürlich die Tierbetreuung. Neben unseren Kühen haben wir ja auch noch Pferde, Schweine und unseren Kater hier oben. Der macht am wenigsten Arbeit, zwei Mal am Tag füttern und gut ist. Aber die Schweine brauchen unter anderem Heu in ihrer Stube. Das kommt direkt von der Alm und wurde von Michi mit der Sense geschnitten. Ich habe es dann eingesammelt und hinter der Alm getrocknet. Die heikelste Aufgabe war es dann aber, das Heu in den Heuboden über dem Schweinestall zu bringen. Den erreicht man nur von innerhalb des Auslaufes aus. Und wie man auf den Bildern erkennen kann, sind unsere drei Schweinedamen sehr neugierig. Man ist mehr damit beschäftigt, sich die Tiere vom Hals zu halten als das Heu einzufahren. Vor allem meine Gummistiefel haben es den Damen wohl angetan, die werden bei jedem Besuch angeknabbert. Liegt vielleicht auch an der mit leckerem Gras zum Verwechseln ähnlichen Farbe. Die Schweine haben wir übrigens Bärbel, Resi und Susi getauft. Etwaige Ähnlichkeiten mit real existierenden Namen sind rein zufällig. Es waren halt die ersten Namen, die uns beim Anblick der Damen eingefallen sind. Und ich denke, sie passen auch ganz gut.

Auch muss man ab und zu nach den Kühen auf den Weiden schauen. Dazu eignet sich die Gabe von Salz. Das brauchen die Tiere ab und zu, genauso wie wir Menschen es brauchen. Wer nun also meinte, die Tiere würzen sich selber damit gleich innerlich, der liegt ziemlich falsch. So bekommt man aber mit ein wenig Glück den ganzen Haufen mal wieder zu sehen und mit noch mehr Glück halten sie tatsächlich den Bruchteil einer Sekunde still, damit man mal durchzählen kann. Nachdem ich den Lockruf von Michi ein paar Mal geübt hatte, durfte ich alleine los. Und tatsächlich, schon nach dem ersten Rufen bekam ich eine weit entfernte Antwort. Es lies nicht lange auf sich warten, da standen die ersten Tiere vor mir. Gemächlich folgten die anderen und nachdem alle da waren, wurde durchgezählt. Bei zehn Zählungen bekommt man aber meist zehn verschiedene Ergebnisse, so dass sich das Bilden des Mittelwertes aus den Zählungen anbietet. Der passt, also alle noch da.

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Kommentare


  1. Anja

    Hallo Almler!

    Tolle Aufnahmen fürs nächste Hallenheft oder die VfL-Zeitung – oder? Zum Thema: “was Handballer außerdem alles für Hobbies haben …”
    Gaaaanz toll, die Aufnahmen und der Text dazu, merci vielmals!
    Wir sind jetzt in der Terminplanung für den Besuch bei Euch angelangt und haben uns für den Monatswechsel August/September entschieden.
    Hättet Ihr denn Platz für 3-4 Erwachsene ab Freitag, 30.8. bis Sonntag, 1.9.? Darf auch im Massenlager mit schnarchgeräuscheunempfindlichen Mitmenschen sein. Soll ich Kartenspiele oder “Zügle” mitbringen?
    Denkt Ihr schon an ein Ende dieses Ausflugs in die Welt der einsamen Bergbauern? Mit Wehmut, aber auch Vorfreude auf die “alte Welt”? Eigentlich müßte man es ja andersherum formulieren. Denn das, was Ihr da oben erlebt, ist ja dem Leben vor 100Jahren wesentlich ähnlicher als das, was Euch im heutigen Baden-Baden erwartet.
    Wir freuen uns auf die Höhenluft, das saftige Grün, die Wanderungen, die Viecher, die Nasengenüsse, den Wind und die Aussicht. Und auf Euch, die uns das andere Leben zeigen werden.
    Von der Mülldeponie Blumentobel (Anja),dem Pferdestall in Bissingen (Günther)und der Bühne in der Warth 36 mit Internetzugang und Spielsucht (Vincent) schicken Euch angenehm temperierte Grüßle – die 3 Ötlinger

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